Protest am 13.12., 8 Uhr: Jens Spahn ist nicht willkommen!

Wir mögen weder Korruption, noch Rassismus!

Jens Spahn ist in der Tat eine Symbolfigur der CDU – und nun, als deren Fraktionsvorsitzender, der Union. Er ist mit der Masken-Affäre zum Symbol der Verschwendung öffentlicher Gelder geworden – für eine Milliarde hat er guten Teils minderwertige Masken auf Kosten der Allgemeinheit beschafft und gleichzeitig, während der Pandemie, mit dem Kaufhaus-Zaren und Milliardär René Benko über Ladenöffnungen seiner Kaufhäuser gekungelt. All das ohne jemals persönlich zur Verantwortung gezogen zu werden – er ist also auch ein Symbol der rücksichtslosen Korruption in unserem Land.

Gleichzeitig hat sich Spahn aber auch durch rassistische und flüchtlingsfeindliche Positionen und konkrete politische Konzepte hervor getan – ein Meister der Scheindebatten, hat er sich neben einem Vollverschleierungsverbot und der Einschränkung der doppelten Staatsbürgerschaft auch für die Einführung eines Islamgesetzes ausgesprochen. Zwar beteuert er immer, mit „Rechtsextremisten“ (also Faschisten) nichts gemein zu haben, aber schon 2017 hat er Mikrotargeting bei Facebook eingesetzt, um gezielt jüngeren AfD-Sympathisanten Dark Ads mit der Forderung „Sichere Außengrenzen für ein sicheres Europa“ zukommen zu lassen. So symbolisiert er auch den Riss in der „Brandmauer“ gegen Rechts.

Das alles bedenkend können wir es nicht gut heißen, dass Spahn ein Grußwort auf dem CDU-Parteitag gerade in Radevormwald halten soll. Die CDU muss selbst wissen, mit wem sie sich abgibt, aber als fortschrittliches Radevormwalder Personenwahlbündnis sagen wir: Nicht in unserer Stadt.

Kundgebung vor dem Bürgerhaus

Das Linke Forum hat deswegen am Samstag, den 13.12.2025, ab 8 Uhr (bis ca. 10 Uhr) einen Protest auf dem Schloßmacherplatz vor dem Bürgerhaus angekündigt und lädt alle Radevormwalderinnen und Radevormwalder herzlich ein, sich daran zu beteiligen. Auch die Menschen aus dem Umland sind uns bei diesem Protest ebenso wie die Presse natürlich herzlich willkommen.

Weg vom US-Tech-Monopol Microsoft: Beim Wechselcafé Linux ausprobieren und installieren

Wechselcafé öffnet am 13.12. von 15 bis 18 Uhr im Bürgerhaus

GNU/Linux ist ein freies und kostenloses Betriebssystem, dass über Jahrzehnte von Freiwilligen entwickelt wurde. Es ist stabiler und sicherer als Microsofts Betriebssystem Windows, enthält keine Werbung und sammelt keine Nutzerdaten. Wegen seiner Stabilität und Vielseitigkeit nutzen heute ca. 63 % aller Server und ca. 96 % aller Webserver sowie alle Supercomputer Linux. Bei Privatbenutzern ist der Anteil in Deutschland heute schon bei etwa 4 %.

Microsoft will mit dem Ende von Windows 10 und unnötig hohen System-Anforderungen für Windows 11 die Benutzer zum Kauf neuer PCs nötigen. Milliarden Geräte werden zu Müll erklärt – alleine in den USA bedeutet das ca. 1,6 Milliarden Tonnen zusätzlichen Elektroschrott. Ein gewaltiges Umweltverbrechen aus Profitgier!

Als Teil der weltweiten Initiative „END OF 10“ wollen wir helfen, diese Computer mit Linux weiterzunutzen. So kann man die Umwelt schonen und Geld sparen, denn mit Linux kann auch ein 15 Jahre alter PC noch ohne Probleme genutzt werden. Das geht, weil mit Linux einfache Menschen ein nützliches Betriebssystem schaffen wollen, während Microsoft nur seinen eigenen Profit im Sinn hat.

Was gibt’s beim Wechselcafé?

Am Samstag, dem 13. Dezember, findet von 15 bis 18 Uhr können sich die Raderinnen und Rader selbst überzeugen: Im Mehrzweckraum des Bürgerhauses findet das erste LF-“Wechselcafé” statt! Wir bauen verschiedene Linux-Computer auf, an denen Interessierte die Möglichkeiten und Bedienung von Linux ausprobieren können. Dabei helfen wir mit unserer Erfahrung und beantworten Fragen: Das LF setzt Linux seit 13 Jahren für die politische Arbeit ein. Wer seinen eigenen Laptop oder PC mitbringt, kann direkt Linux mit unserer Hilfe installieren (nicht vergessen: vorher eigene Daten sichern!). Der Besuch ist grundsätzlich kostenlos, für die Installation bitten wir um eine Spende von mindestens 5 Euro für die weitere Arbeit. Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarkts können die Gelegenheit nutzen und sich bei einem Kaffee zum Spendenpreis aufwärmen. Im neuen Jahr werden wir außerdem Einsteigerkurse für Linux anbieten.

Wann: 13.12.2024, 15 – 18 Uhr

Wo: Mehrzweckraum des Bürgerhauses Radevormwald, Schloßmacherstraße 4, 42477 Radevormwald

Hinweise zur Anfahrt:

PKW: Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nähe auf der Poststraße, Kaiserstraße oder Hohenfuhrstraße.

ÖPNV: Das Bürgerhaus befindet sich unmittelbar am Busbahnhof, Endstation der Linien 626 von Wuppertal, 671 von Remscheid, 134 von Lüdenscheid und 339 von Hückeswagen.

Weitere Informationen zu unseren Linux-Aktionen gibt es hier.

Wechselcafé wird verschoben – 13. Dezember!

Ursprünglich hatten wir das Wechselcafé, bei dem wir Teilnehmerinnen und Teilnehmern Linux vorstellen und ihnen bei der Installation auf ihren Computern helfen, für den 8. November angekündigt.

Da nun aber zwei Ratssitzungen und ein Treffen der Kommunalplattform im Internationalistischen Bündnis, dessen Trägerorganisation wir sind, im November stattfinden werden, können wir eine ausreichende Vorbereitung und Bewerbung nicht sicherstellen.

Der neue Termin ist der 13. Dezember!

Das Wechselcafé wird im Mehrzweckraum des Bürgerhauses stattfinden.

Also: Ab jetzt für den neuen Termin anmelden!

END OF 10: Die Gelegenheit nutzen – Das Linke Forum hilft beim Umstieg auf GNU/Linux!

Am 14. Oktober stellt Microsoft den Support für Windows 10 ein. Für Privatkunden bedeutet das, dass ihre Windows 10 PCs nicht mehr sicher weiterbetrieben werden können, da Microsoft keine Sicherheitslücken mehr schließen wird. Eine Verlängerung des Supports gibt es im Prinzip nur für Firmenkunden. Die Hardware-Anforderungen für Windows 11 hat Microsoft künstlich hoch angesetzt, um möglichst viele Benutzerinnen und Benutzer zu zwingen, bei einem Update auf Windows 11 direkt einen neuen Rechner zu kaufen und damit Geld in die Kasse des Tech-Monopols zu spülen.
Damit zieht Microsoft nicht nur seinen Kunden das Geld aus der Tasche, sondern verursacht auch eine völlig vermeidbare Umweltkatastrophe – nach unseren Schätzungen sind ca. 60 % aller in Deutschland betriebenen Privat- und Firmenrechner nicht (“legal”) in der Lage, das Update auf Windows 11 zu machen! Wenn es nach dem milliardenschweren Konzern geht, sollen für seinen Profit weltweit hunderte Millionen, wenn nicht Milliarden Rechner auf dem Schrott landen, obwohl sie einwandfrei funktionieren und eine absolut ausreichende Leistung haben. Stattdessen sollen oft schlechtere Neugeräte angeschafft werden, für deren Produktion sinnlos Energie und Ressourcen verschwendet werden!

 


Unser Beitrag zu END OF 10:

Diese Rechnung soll nicht aufgehen! Das Linke Forum ist eine Organisation, die für den aktiven Widerstand steht; deswegen unterstützen wir die internationale Kampagne “END OF 10” (https://endof10.org/de/). Das Ziel: Möglichst viele Menschen für den Umstieg auf GNU/Linux zu gewinnen und ihnen bei dem Einstieg zu helfen. Unser Beitrag:
  1. Linux-Kurse und individuelle Beratung: Wir unterstützen Menschen bei der Installation auf Linux auf ihrem Computer und beantworten Fragen praxisnah in Radevormwald.
  2. Computer-Spendenaufruf: Wir rufen Privatpersonen und Firmen, die kein Linux verwenden können oder wollen, auf, Computer, die das Update auf Windows 11 nicht machen können, zu spenden! Neben dem Linken Forum gibt es weitere Initiativen und Raparaturcafés, die die Computer aufbereiten und GNU/Linux installieren können. Wir können Kontakte vermitteln!
Linux bringt Vorteile: Mehr Sicherheit und Privatsphäre und dafür weder Werbung noch Kosten. Und: Unabhängigkeit von US-Techkonzernen!

 

Das Linke Forum setzt in der politischen Arbeit seit seiner Gründung auf GNU/Linux und freie Software. Kollektiv verfügen wir über weit über hundert Jahre an Praxiserfahrung: Mittlerweile nutzen fast alle unsere Mitglieder GNU/Linux auch privat oder für ihre Arbeit. Darunter sind Schreibkräfte ebenso wie Künstler und Gamer zu finden. GNU/Linux bietet Lösungen für fast alle Anwendungsszenarien. Wir haben die Erfahrungen und sind bereit, sie zu teilen.

 

Alle unsere Programme sind dynamisch und flexibel – wer erst später kommen kann oder früher gehen muss, ist uns trotzdem willkommen! Wir werden unsere Kräfte entsprechend einteilen, dass jedem geholfen wird.

 

Anmeldungen und weitere Informationen: linux(AT)linkes(STRICH)forum(PUNKT)de

Webinar “Die Gelegenheit nutzen: Jetzt auf Linux wechseln!”

Wir laden am Samstag, den 25. Oktober, online auf der Jitsi-Plattform des Chaos Computer Clubs (CCC) Hamburg zu einem kostenfreien Webinar ein, bei dem wir auch individuelle Fragen beantworten:
Die Gelegenheit nutzen: Jetzt auf Linux wechseln!”
Samstag, 25. Oktober 2025, 15 – 18 Uhr

Wechselcafé am 8. November 2025 – ab jetzt anmelden!

Wir planen für Samstag, den 8. November, am Nachmittag in Radevormwald ein “Wechselcafé”. Dort werden verschiedene Linux-Computer aufgebaut, an denen Interessierte die Möglichkeiten und Bedienung von Linux ausprobieren können.
Dafür kann man sich ab sofort anmelden: Wir benötigen mindestens 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Für die Teilnahme bitten wir um eine Spende für die Teilnahme von mindestens 5 Euro für unsere Arbeit an “END OF 10”.

In 2026: “Linux im Alltag”-Kurse in Radevormwald – Voranmeldung möglich!

Mit sechs monatlichen Seminaren setzen wir ab Januar 2026 die Kampagne fort. Hier wird der Umgang mit einer der für ihre Stabilität und Sicherheit bekannten Linux-Version Debian GNU/Linux 13 “Trixie” im Alltag und für besondere Aufgaben vermittelt. Kreative Anwendungsszenarien werden ebenso Thema sein, wie Seminare zu Datensicherheit und digitaler Privatsphäre. Alle Seminare basieren ausschließlich auf quelloffener und kostenfreier Software – keine Kosten im Nachhinein! Die Kurse finden je nach Auslastung und konkreten Anforderungen entweder online, in Präsenz, oder auch als Mischveranstaltung statt.
Wir sind Flexibel: Man muss man nicht an allen Seminaren teilnehmen, sondern kann je nach dem eigenen Kenntnisstand und den eigenen Bedürfnissen ein einem oder mehreren, auch nicht auf einander folgenden Kursen teilnehmen. Pro Seminar erheben wir eine Mindest-Teilnahmegebühr von 10 Euro zur Fortsetzung unserer Arbeit – freiwillig kann aber auch gerne mehr gespendet werden!

Wie bei allen unseren Angeboten gilt: Faschistinnen und Faschisten sind von der Teilnahme an unseren Veranstaltung grundsätzlich ausgeschlossen und werden bei Erkennen umgehend entfernt.

Linkes Forum zieht trotz Wahlfehler nach 5 Jahren wieder in den Rat ein

Wir konnten gestern einen großen Erfolg feiern: Mit 1,38 % ist das Linke Forum nach 5 Jahren wieder im Rat der Stadt Radevormwald vertreten. Besonders hervorzuheben ist, dass wir in unserem Kerngebiet in den Wupperorten, den Wahlbezirken 140 und 150, sogar 4,42 beziehungsweise 4,95 Prozent der Stimmen gewinnen konnten. Unser Spitzenkandidat Fritz Ullmann wird somit in den Stadtrat einziehen.

Wir bleiben in der Offensive

Diesen Erfolg verdanken wir sowohl unseren Wählerinnen und Wählern, als auch dem unermüdlichen Einsatz unserer Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, denen wir hiermit für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen danken. Wir werden es nicht enttäuschen und unsere Positionen entschlossen vertreten. Wir sind der weltanschauliche Gegenpol zur faschistischen AfD, die unglücklicherweise zur zweitstärksten Fraktion in unserem Stadtrat zu werden droht. Davon werden wir uns nicht einschüchtern lassen: Wir bleiben in der Offensive gegen den modernen Faschismus.

Für eine erfolgreiche Ratsarbeit werden wir uns, wie in der Vergangenheit auch schon, vor allen Dingen auf die große Mehrheit der einfachen Leute in unserer Stadt stützen; ihre Interessen wollen wir mit ihnen gemeinsam durchsetzen.

Erfolg trotz aller Widrigkeiten

Wir haben diesen Erfolg erreicht, obwohl wir nur in 10 von 18 Wahlbezirken antreten konnten. Das alleine zeigt, dass unser Potenzial noch deutlich größer ist.

Aber nicht nur das: Durch einen unserer Ansicht nach schweren Fehler wurde der Name des Linken Forums in den Wahlbezirken, in denen wir antraten, nicht in Fettschrift neben den Kreis auf den Wahlschein gedruckt – dadurch entstand auf den ersten Blick der Eindruck, unsere Kandidatinnen und Kandidaten seien Einzelbewerber. Dies stellte eindeutig eine Ungleichbehandlung dar, gegen die wir im heutigen Wahlausschuss Beschwerde einlegen werden.

Wahlschein-mit-Fehler

Wer das Linke Forum wählen wollte, der musste wortwörtlich das Kleingedruckte lesen. Das akzeptieren wir nicht.

 

Wir sind wieder im Stadtrat!

Das Linke Forum hat mit 1,38 % der Stimmen wieder einen Sitz im Rat der Stadt gewonnen – obwohl wir nicht in allen Wahlbezirken antreten konnten. Ferner gab es einen Vorfall mit den Wahlzetteln.

Fritz Ullmann ist damit wieder Stadtverordneter im Rat der Stadt. Ausführlich werden wir uns morgen zum Wahlergebnis äußern.

Aber jetzt schon danken wir allen unseren Wählerinnen und Wählern, aber auch unseren Kandidatinnen und Kandidaten sowie unseren Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die das möglich gemacht haben.

Der Kampf geht weiter!

Link

Wahlempfehlung des Runden Tisches gegen Rechts veröffentlicht

Der Runde Tisch gegen Rechts hatte in der letzten Woche die in Radevormwald kandidierenden Parteien und Wahlbündnisse mit drei Fragen aufgefordert, Stellung zum Neofaschismus zu beziehen.

Heute hat der Runde Tisch seine Wahlempfehlung veröffentlicht – auch das Linke Forum wurde zur Wahl empfohlen!

Runder Tisch empfiehlt vier Listen zur Kommunalwahl 2025 in Radevormwald

Unsere Stadtverordneten behalten kein Geld!

Ein Stadtverordneter (also Ratsmitglied) zu sein, gilt als Ehrenamt – aber für dieses Ehrenamt gibt es erhebliche „Aufwandsentschädigungen“!

Jedes Ratsmitglied erhält monatlich eine sogenannte Teilpauschale in Höhe von 214,20 Euro. Zwei Mitglieder können eine Fraktion bilden, dann bekommt der Fraktionsvorsitzende zusätzlich die zweifache Vollpauschale (326,40 Euro), also insgesamt 867 Euro, und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende zusätzlich die anderthalbfache Vollpauschale, insgesamt 703,80 Euro. Weil die Stadt Radevormwald „nur“ Teilpauschalen auszahlt, gibt es zusätzlich Sitzungsgeld in Höhe von 35,70 Euro pro Sitzung und Person (für maximal 40 Sitzungen im Jahr, was dann 1428 Euro wären).

Außerdem gibt es Verdienstausfall. Auch damit ist in der Vergangenheit betrogen worden, indem fiktive Einkünfte angegeben wurden (wie durch den ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Christian Viebach im Jahr 2017), aber prinzipiell ist es richtig, dass Stadtverordneten ein Verdienstausfall ersetzt wird.

Das Linke Forum ist fundamental antikapitalistisch.

Um Ausbeutung als Teil der „menschlichen Natur“ zu rechtfertigen, fördert der Kapitalismus Egoismus bis zur Selbstsucht. Diesem Menschenbild folgen wir nicht.

Wir arbeiten uneigennützig und lehnen alle Privilegien sowie persönlichen Vorteile ab. Wir haben uns verpflichtet, alle Einkünfte aus Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgeldern für die politische Arbeit zu spenden. Hierüber legen wir regelmäßig Rechenschaft ab.

Das Linke Forum will den Ältestenrat abschaffen

2014 wurde der Ältestenrat in Radevormwald gegründet, damals noch unter Bürgermeister Dr. Korsten. Von Anfang an kritisierte das Linke Forum diese Einrichtung. Nach der Kommunalwahl wollen wir ihn endgültig abschaffen.

Der „Ältestenrat“ ist kein Organ des Rates oder der Stadt, sondern ein informelles Treffen des Bürgermeisters mit den Fraktionsvorsitzenden ohne reale Befugnisse, dafür aber mit einem hochtrabenden Namen.

Weil das so ist, darf der „Ältestenrat“ offiziell keine Beschlüsse fassen und auch keine Anträge behandeln oder in andere Gremien der Stadt einbringen. Das steht auch in § 11 der Hauptsatzung der Stadt Radevormwald: „Er (Der Ältestenrat) ist kein Beschlussgremium im Sinne der GO NW (Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen).“

Tatsächlich erfolgt hier faktisch geheim eine „interfraktionelle Abstimmung“, ohne Aufsicht durch den Rat und hinter dem Rücken der Öffentlichkeit. Der „Ältestenrat“ ist der Inbegriff der Hinterzimmerpolitik und dient alleine dem Zweck, sich der demokratischen Kontrolle durch den Rat und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit zu entziehen.

Mit uns endet die Geheimhaltung.

Bei dieser Kungelei der Parteien (auch mit der AfD!) werden wir nicht mitspielen:
Wenn wir eine Fraktion haben, haben auch wir einen Sitz in diesem “Ältestenrat” – und dann werden wir die Öffentlichkeit über die Inhalte der Sitzungen informieren.

Kandidatenvideo Fritz Ullmann, Platz 1 – Schnitt, die Zweite!

Leider mussten wir nun doch tun, was wir nicht wollten – die Admins des Servers haben das Problem bislang nicht in den Griff bekommen, und wir können leider nicht bis nach der Wahl warten, um unsere Kandidaten vorzustellen. Deswegen haben wir von peertube.wtf zu clip.place gewechselt, einem anderen Peertube-Server. Liebe Admins, es ist nicht persönlich und wir wissen Eure Arbeit zu schätzen!

Und daher jetzt nochmal:

Warum macht man linke Politik, und warum in Radevormwald? Wer kandidiert für das Linke Forum? Hier stellen wir unseren Spitzenkandidaten Fritz Ullmann vor. Er erklärt, was ihn motiviert, politisch aktiv zu sein. Er war bereits von 2009 bis 2020 im Stadtrat.

Wir wollen weiterhin künftig nur noch Netzwerke aus dem Fediverse unterstützen (auch wenn wir uns noch in der Übergangsphase befinden). Unsere Kandidatenvorstellung zur Kommunalwahl in Radevormwald könnt Ihr also natürlich zuerst auf unserem neuen Peertube-Kanal sehen  (wir dekorieren noch)! Manchmal muss man eben für sein Glück selbst arbeiten.

Kein Tracking, keine Werbung, keine Algorithmen, kein Einfluss von Tech-Monopolisten, aber unabhängig und kostenlos! Im Fediverse sind Soziale Netzwerke sozial – dezentral und von den Menschen selbst getragen! Das passt auch zu unserer Politik.

Und nun nicht vergessen:

Am 14. September

  1. zum Stadtrat LINKES FORUM wählen!
  2. zum Kreistag Die Linke wählen!